Das KIS im Überblick

Haus I
Haus II

Das Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik (KIS) betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik. Das KIS betreibt federführend die deutschen Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa (Spanien). Dort werden die meisten wissenschaftlichen Beobachtungen durchgeführt. Das KIS bietet Lehrveranstaltungen im Fach Astronomie und Astrophysik an der Universität Freiburg an und bildet wissenschaftlichen Nachwuchs aus.  

Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt etwa 70. Davon arbeitet jeweils etwa die Hälfte im wissenschaftlichen Bereich bzw. im technischen Dienst und in der Verwaltung. Ihnen stehen Computeranlagen, Laboratorien für Elektronik und Optik sowie eine Fachbibliothek zur Verfügung. Die Mitarbeiter sind derzeit in den Häuser I und III in der Schöneckstraße 6 und Haus II in der Schöneckstraße 7, sowie in der Jacob-Burckhardt-Straße 1 untergebracht.

Das Institut wurde 1943 von Karl-Otto Kiepenheuer mit dem Observatorium auf dem Schauinsland gegründet; seit 1978 trägt es den Namen des Gründers.

Das Institut ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Baden-Württemberg. Das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) tragen den Großteil der Grundfinanzierung. Zusätzlich finanzieren die übrigen Bundesländer nach dem Königsteiner Schlüssel die Grundlagenforschung des Instituts als eine Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Darüber hinaus fördern die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und andere Forschungsförderungsorganisationen besondere Projekte des Instituts.

Die Freiburger Sonnenphysiker arbeiten eng mit Wissenschaftlern und Institutionen im In- und Ausland zusammen.

Das KIS betreibt weiterhin das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg, vorwiegend für Lehrzwecke und Öffentlichkeitsarbeit.