Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

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Das Magnetfeld eines Sonnenfleckes leitet magneto-akustische Wellen zu höheren atmosphärischen Schichten. In der oberen Photosphäre und unteren Chromosphäre werden Wellenmodi mit Perioden, die die akustische Abschneidefrequenz der Sonnenatmosphäre übersteigen, evaneszent. Die characteristische Abschneideperiode (engl. cut-off period) wird maßgeblich durch die atmosphärischen Gegebenheiten beeinflusst, so nimmt sie etwa mit einer größer werdenden Zenitinklination des Magnetfeldes zu. Dieser Zusammenhang wurde nun genutzt, um eine neue Technik zu entwickeln, die eine Rekonstruktion der Magnetfeldinklination auf Basis der dominierenden Wellenperioden in der Sonnenfleckenchromosphäre und oberen Photosphäre ermöglicht. 

Am 21. August 2013 wurde ein isolierter, kreisrunder Sonnenfleck (NOAA11823) für 58min in einem rein spektroskopischen Modus in mehreren Wellenlängen aufgenommen. Das Interferometric Bidimensional Spectro-polarimeter (IBIS) am Dunn Solar Telescope lieferte die...

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