Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

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Heutzutage ist die Sonnenphysik eine vielseitige und sich schnell entwickelnde Disziplin. Doch ihre Wurzeln reichen bis ins Mittelalter und noch weiter zurück. Besonders die Beobachtung der dunklen Sonnenflecken weist eine lange Tradition auf. Während die ältesten glaubhaften Überlieferung bis zu chinesischen Astronomen (800 v. Chr.) zurückreichen, wurden die ersten Sonnenfleckenzeichnungen vom Mönch John von Worcester im Jahre 1128 gemacht, wobei er große Sonnenfleckenformationen mit bloßem Auge beobachten konnte.

Anfang des 17. Jahrhunderts wurden mehrere astronomische Meilensteine gesetzt, die die Modernisierung der menschlichen Vorstellung von der Sonne begründeten. Im Jahr 1609 erweiterte Johannes Kepler das heliozentrische Weltbild um die elliptischen Bahnen auf denen die Planeten die Sonne umkreisen. Im selben Jahr, wurde außerdem mit der Erfindung des Teleskops der Startschuss in eine neue Ära der Sonnen- und Sternbeobachtung gegeben.

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