Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

Bild des Monats

Magnetische Phänomene auf der Sonne und auf anderen Sternen werden durch Dynamoprozesse im Innern des Sterns angetrieben, die starke Magnetfelder in Form von Flecken auf der Photosphäre des Sterns erzeugen.
Die Photosphäre der Sonne wurde in vergangenen Jahren intensiv mit Atomlinien erforscht, aber um den dunkelsten und kältesten Teil von Sonnen- und Sternenflecken, die Umbra, zu untersuchen, ist die Verwendung von Moleküllinien von Vorteil, weil Atomlinien einen starken Beitrag von ausserhalb der Umbra erhalten, während einige Moleküllinien nur in den kühlen Flecken gebildet werden können, weil die effektive Temperatur der Photosphäre zu heiss ist für deren Bildung. Die Wahl des passenden Moleküls stellt also den Schlüssel zur eindeutigen Messung von Magnetfeldern in nicht aufgelösten Flecken dar, wo die Moleküle gebildet werden. Außerdem weisen Moleküle eine hohe Sensitivität für Temperatur, Druck und Magnetfelder auf und sind dadurch einzigartige Werkzeuge für das Studium von...

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Neuigkeiten

Die partielle Sonnenfinsternis am Vormittag des 20. März 2015 konnte bei klarem Himmel in Freiburg beobachtet werden. Rechtzeitig zum ersten Kontakt des Mondes mit der Sonne ging die Sonne über dem Schlossberg auf, sodass die gezeigten Bilder von der Terrasse des Kiepenheuer-Institutes aufgenommen werden konnte.

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Neuste ChroTel Sonnenbilder