Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

Bild des Monats

Die genaue Bestimmung der Konfiguration des Magnetfeldes ist wichtig um die verschiedenen Strukturen eines Sonnenflecks zu verstehen. Innerhalb der Umbra, des dunklen Zentrums, steht das Feld senkrecht zur Oberfläche. In der Penumbra, der Region mit den dünnen radialen Filamenten, ist es eher parallel zur Oberfläche. Ein Teil des Magnetfeldes setzt sich weiter fort in höhere Regionen, während ein Teil in die Sonne zurückkehrt. Im linken Teil des Bildes zeigen wir Beobachtungen einer Penumbra mit dem Hinode-Satelliten. Gebiete, in denen das Magnetfeld unter die Oberfläche zurückkehrt, sind farbig gekennzeichnet. In roten Regionen ändert das Magnetfeld nahe der Oberfläche seine Orientierung, wohingegen dies in blauen Regionen in großer Höhe der Fall ist. Der rechte Teil des Bildes zeigt eine Messung mit dem neuen GREGOR Infrarot Spektrograph (GRIS) am Observatorio del Teide auf Teneriffa. Die Menge der roten und blauen Regionen ist viel geringer als in den Hinode Daten. Die Erforschung des Grundes für diesen starken Unterschied ist Teil aktueller Studien am KIS.

 

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