Leibniz-Institut für Sonnenphysik (KIS)

Das KIS betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit besonderem Schwerpunkt in der Sonnenphysik und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir betreiben federführend die Sonnenteleskope im Observatorio del Teide auf Teneriffa, sowie das alte Sonnenobservatorium auf dem Schauinsland bei Freiburg. Ebenso bieten wir Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg und bilden wissenschaftlichen Nachwuchs aus.

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Verschiedentlich wurden in der jüngeren Vergangenheit tornadoartige Plasmabewegungen in den chromosphärischen Schichten der ruhigen Sonne beobachtet. Diese werden als ein möglicher Mechanismus für die Heizung der äußeren Sonnenatmosphäre angesehen. Deren wahre Natur und Ursprung, sowie ihre tatsächliche Rolle beim Transport von Energie, Wellen und Masse sind jedoch noch ungeklärt. Ein Team von Wissenschaftlern welche hauptsächlich am Leibniz-Institut für Sonnenphysik (KIS) und am Istituto Ricerche Solari Locarno (IRSOL) tätig sind, hat nun den Ursprung und die Entwicklung der chromosphärischen Wirbel in numerischen Simulationen der ruhigen Sonnenatmosphäre untersucht.

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Neuigkeiten

Der Stiftungsrat des KIS hatte bereits im Jahr 2020 in enger Abstimmung mit dem Vorstand des KIS über Organisations- und Leitungsfragen für das Institut beraten. Ausgehend von den Verpflichtungen der beiden bisherigen Vorstandsmitglieder zur wissenschaftlichen Leitung und Beförderung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie den Bestrebungen in der Leibniz-Gemeinschaft nach einheitlicheren Führungs- und Verantwortungsstrukturen, wurde der Vorstand in der Satzung um ein nichtwissenschaftliches Mitglied erweitert. Diese Erweiterung soll die Kompetenzen im Vorstand angesichts der kontinuierlich steigenden Anforderungen und des immer stärker ressortübergreifenden Charakters vieler Themen bündeln.

 

Seit 1. Juli umfasst der Vorstand des Leibniz-Instituts für Sonnenphysik drei statt zwei Mitglieder: Neu hinzu gekommen ist das Ressort des Administrativ-technischen Vorstands. Die neue Position hat Dr. Johannes Heilmann inne, der vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst...

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